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Ifo: Unternehmen bekommen leichter einen Kredit – private Kunden auch?

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Offenbar scheint sich die Lage auf dem Kredit-Markt immer weiter zu entspannen: Einem aktuellen Medienbericht zufolge sind vor allem deutsche Unternehmen im März leichter an Bankkredite gekommen, als das noch in der Vergangenheit der Fall war. Demnach sank die Kredithürde, die vom Ifo-Institut ermittelt wird, um 0,8 Punkte auf 20,2 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2012, wie T-Online in seinem Online-Auftritt weiter berichtet.

Der Anteil der Unternehmen, die über einen erschwerten Zugang zu Krediten klagten, lag dem Bericht zufolge im Februar noch bei 21,0 Prozent. „Das Finanzierungsumfeld für Unternehmen in Deutschland ist weiterhin sehr gut”, zitiert das Portal Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Zudem wird berichtet, dass im gesamten verarbeitenden Gewerbe die Kredithürde auf 18,7 Prozent von 19,7 Prozent sank. Bei Großfirmen der Branche lag der Wert mit 17,6 Prozent niedrigsten. Auch hier ist ein Rückgang zu verzeichnen, denn im Februar lag der Wert noch bei 18,0 Prozent. Das höchste Niveau erreichen kleine Firmen in der Industrie mit 21,1 Prozent. Allerdings ist auch hier ein Rückgang zu verzeichnen, denn im Vormonat lag der Anteil der Firmen, die über einen erschwerten Zugang über liquide Mittel klagten, nicht bei 23,7 Prozent. Auch der Handel konnte von dieser Entwicklung profizieren, denn den Angaben nach klagten nur noch 19,4 Prozent über einen schwierigen Zugang zu Krediten (20,2 Prozent im Vormonat).

Wie sieht es für Privatleute aus?

Über den privaten Sektor berichtet das Ifo-Institut bekanntermaßen nur wenig, aber angesichts der zuletzt aufgetauchten Angebote, bspw. von der Commerzbank, ist auch im privaten Bereich ein erleichterter Zugang zu Krediten zu vermelden. Zudem sinken die Zinsen immer weiter, weshalb es sich derzeit lohnt, bspw. ein Haus zu bauen.

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