Girokonto ohne Schufa

Egal ob eidesstattliche Versicherung, Insolvenz oder auch Pfändungen: Gründe, warum die eigene Hausbank einem das Girokonto kündigt, gibt es leider viele. Die Folgen sind für den Kunden meist schwerwiegend. Denn aufgrund der negativen Schufaeinträge ist es in der Regel danach fast unmöglich, ein neues Konto zu eröffnen. Zwar findet man vor allem im Internet eine Vielzahl von Anbietern, die große Versprechen geben, wie zum Beispiel gegen eine Gebühr eine Vermittlung zu schufafreien Girokonten im In- und Ausland zu vermitteln, doch in der Regel bekommt man nicht mehr als einen Link oder gar ein eBook. Nach dem Öffnen merkt man dann schnell, dass es ein Konto ohne Schufa hier nicht gibt.

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Girokonto ohne Schufa bei Banken und Sparkassen
Dabei ist es gar nicht so schwer, an ein Girokonto zu kommen – genauer gesagt an ein Guthabenkonto. Dieses bekommen Verbraucher bei fast jeder Bank, selbst wenn sie einen negativen Schufaeintrag haben. Bereits vor mehr als 18 Jahren, genauer gesagt 1995, hatte der Zentrale Kreditausschuss eine Empfehlung zum „Girokonto für jedermann“ in Auftrag gegeben. Grundsätzlich wollte man einen Großteil der arrivierten Banken dazu verpflichten, allen voran die Sparkassen, vollwertige Girokonten samt EC-Karte auf Guthabenbasis an die Kunden herauszugeben. Ganz kostenlos sind solche Konten natürlich nicht, auch hier fallen in der Regel Gebühren an. Je nach Bank können diese sich inklusive Abbuchungen und Überweisungen auf 5 bis 12 Euro pro Monat belaufen, wie bereits erwähnt, das kommt auf das jeweilige Institut an. Der Bargeldbezug an Geldautomaten der eigenen Bank, als Beispiel nehmen wir mal die Sparkasse, ist kostenlos. Wenn man bei einer anderen Bank Geld abheben möchte, ist das nicht kostenlos, hier fallen teilweise 5 Euro an Gebühren an. Einen Dispokredit gibt es bei einem Girokonto ohne Schufa, sprich einem reinen Guthabenkonto, natürlich nicht. Wie es der Name schon sagt, kann nur über das eigene Guthaben verfügt werden. So möchten sich die Banken ihrerseits absichern.

Interessante Angebote
Schwierig wird es dagegen, wenn man trotz Schufaeintrag eine Kreditkarte haben möchte. In diesem Fall tun sich viele Kreditinstitute immer noch sehr schwer, auch wenn der Kunde sich seit einem großen Zeitraum nichts mehr hat zu Schulde kommen lassen. Ein Institut, das etwas anders an die Sache herangeht, ist die Stuttgarter Schwäbische Bank. Sie bietet über ihre Prepaid Suprema MasterCard ein Girokonto an, das schufafrei und pfändungssicher ist. Kostenlos ist auch dieses Konto nicht, die Jahresgebühr beträgt 79 Euro. Allerdings handelt es sich hier um einen Festbetrag, das bedeutet, es fallen keine weiteren monatlichen Kontoführungsgebühren an. Das betrifft auch alle Überweisungen, Barabhebungen und Abbuchungen. Um Geld anzuweisen, bekommt man die notwendigen Tans aufs Handy, das ist besonders sicher. Auch Wirecard bietet für Kunden mit Problemen bei der Schufa eine Lösung an. Das Prepaid Trio bietet ein Girokonto plus Visa Prepaid-Karte und girocard-/Maestro-Karte an – und das völlig ohne Einkommensnachweis. Hier bekommt man das Konto auch bei negativer Bonität, zudem kann man weltweit an mehr als 24 Millionen Stellen die Karte einsetzen. Bargeldlos zahlen kann man hier mit der Visa oder mit der girocard-/Maestro-Karte. Die Kontoführung kostet hier 9,90 Euro pro Monat, zudem muss man eine einmalige Gebühr von 39,90 Euro zahlen. Jede Überweisung kostet schmale 0,75 Euro.